Axel Plöger – Reflexionen
Schon seit vier Jahrzehnten erschafft der Künstler Axel Plöger ein malerisches Oeuvre, das geprägt ist von den beiden grundlegenden Konzepten Improvisation und Motivation. Dabei bewegt sich der Künstler meistens in der Abstraktion – von einigen Exkursen in die Gegenständlichkeit abgesehen. Plöger bezeichnet seine Arbeiten als “unbedingte Bilder” – Bilder ohne Dinge, freie, abstrakte Malerei.
Es hat Axel Plöger nie interessiert, Abbilder der Realität zu schaffen, sondern ihn interessieren die Wirklichkeiten, die in unseren Köpfen entstehen, genauer gesagt der Prozess, der dazu führt, dass sie entstehen. Axel Plögers Bilder sind Spuren eines Wahrnehmungsprozesses, der zwischen dem Künstler und der Leinwand stattfindet. Malen bedeutet Improvisation und Präzision und fordert die Betrachter*innen dazu auf, sich auf eine Interaktion mit der Farbe und den Formen einzulassen.
Die Ausstellung zeigt zum Großteil neue Arbeiten auf Leinwand und Papier, von denen viele für diese Ausstellung entstanden sind, ergänzt von einigen älteren Schlüsselwerken.
Eröffnung am 19. April 2026 um 16 Uhr.

Abb. Axel Plöger, Metamorphosen Nr. 1, Öl auf Leinwand, 160 x 120 cm, 2025 © VG Bild-Kunst Bonn, 2026
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Robert Koepke HausPolhof 1
32816 Schieder-Schwalenberg